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Aktuelles für Sie zusammengestellt August 2024

Langsam kehren die meisten Urlauber wieder zurück und bald beginnt auch wieder die Schule. Wir hoffen, Sie konnten frische Energien tanken und starten gut gerüstet in den Herbst.

In eigener Sache:
Am Freitag, 27.September 2024, bleibt unsere Kanzlei geschlossen - wir sind auf Betriebsausflug.

Kennen Sie schon unseren Bereich mit Erklärungen zu den Basics für Sie als Unternehmer - Ihrer Belege für die Buchhaltung? Hier finden Sie diese Artikel.

e-Rechnung bald auch in Österreich Pflicht bei B2B?

In Deutschland wird es ab 2025 durch eine EU-Richtlinie verpflichtend, dass Rechnungen zwischen Unternehmen als e-Rechnung ausgestellt werden. Dabei handelt es sich nicht um Rechnungen im pdf-Format, sondern in einem ganz speziellen xml-Format. Leider gibt es derzeit in der EU keinen einheitlichen Standard dazu. In Österreich ist derzeit nur die E-Rechnung an Bund, Länder und Gemeinden verpflichtend - wir haben …

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wichtige Termine im September 2024

Vorsteuererstattung in EU-Mitgliedstaaten an in einem anderen Mitgliedstaat ansässige Unternehmer Für die Erstattung von Vorsteuern des Jahres 2023 aus EU-Mitgliedstaaten endet die Frist am 30.9.2024. Die Anträge sind für in Österreich ansässige Unternehmer über FinanzOnline in Österreich einzureichen. Dabei gilt es, die Vorsteuerabzugsfähigkeit nach den im jeweiligen EU-Mitgliedstaat geltenden Regelungen zu beachten. Grundsätzlich sind Rechnungen mit einer Bemessungsgrundlage von über …

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Vorsicht - aktuell falsche Mahnschreiben angeblich von der österreichischen Datenschutzbehörde im Umlauf

Zurzeit sind im Internet zahlreiche Abmahnschreiben im Umlauf, welche den Eindruck vermitteln könnten, dass diese von der österreichischen Datenschutzbehörde stammen würden. Dies ist nicht der Fall! Es handelt sich hierbei um kein amtliches Schriftstück der Datenschutzbehörde! Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es in der ausschließlichen Zuständigkeit der Datenschutzbehörde liegt, Verwarnungen gemäß Art. 58 Abs. 2 lit. b bzw. Geldbußen gemäß Art. 83 DSGVO …

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Cybersicherheit - wie abgesichert ist Ihr Unternehmen?

Immer weiter ziehen sich die Kreise im Bereich der digitalen Arbeitswelt - sicher auch in Ihrem Unternehmen. Internet, Handy und Cloud sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Leider mehrt sich dadurch auch die Häufigkeit der kriminellen Machenschaften - Sie werden das womöglich bereits selbst erlebt haben. In der EU gibt es die Netzwerks- und Informationssicherheitsrichtlinie (NIS2) und auch Österreich …

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IMMO-EST - die Details zur Immobilienertragsteuer

Seit 1.April 2012 wurde uns die Immobilienertragsteuer beschert. Damit ist bei Verkauf oder Tausch von Grundstücken/Liegenschaften die IMMO-ESt zu berechnen und abzuführen. Bei der Einführung wurde beschlossen, die Berechnung den Notaren zu überlassen, die ja ohnehin beim Kauf/Verkauf hinzugezogen werden müssen. Hier trotzdem ein paar grundlegende Daten für Sie zur Info: Altbestand oder Neubestand? Als Altbestand bezeichnet man Grundstücke und/oder …

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Influencer, Blogger, Streamer - Gewerbe? Finanzamt? Sozialversicherung?

Die ständig wachsende Online-Welt bringt so einiges an Herausforderungen mit sich. Es scheint leicht zu sein, online durch z.B. streamen oder youtube-Videos Geld zu verdienen. Aber wie betrachtet das die Obrigkeit? Grundsätzlich gilt: Der Online-Inhalt, der dargeboten wird, bestimmt, ob Sie einen Gewerbeschein brauchen oder nicht. Für Online-Kurse, Trainings, Vorträge fallen Sie in den Bereich der "Neuen Selbstständigen" - das …

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Steuerstufen werden jährlich an die Inflation angepasst - das sind die Werte für 2025

Die Abschaffung der kalten Progression bedeutet, dass gewisse Grenzen und Stufen jährlich der Indexanpassung unterliegen, also an die Inflation angepasst werden. Das wiederum bedeutet, dass man auf Grund einer kollektivvertraglichen Lohnerhöhung (die ja an die Inflation angepasst wird) nicht in eine höhere Steuerklasse rutschen kann, da auch die Stufen dafür indexangepasst werden. Allerdings hat man sich für eine Zwei-Drittel-Lösung entschieden. …

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OGH-Entscheid: Steuerliche Unternehmensgruppe mit ausländischem Gruppenträger

höchstgerichtliche Entscheidung aus dem 1. Quartal 2024 Das österreichische Körperschaftsteuergesetz erlaubt es einer ausländischen Obergesellschaft (ohne inländische Betriebsstätte) nicht, eine körperschaftsteuerliche Unternehmensgruppe mit ihren inländischen Tochtergesellschaften zu bilden. Das verstößt gegen die EU-Niederlassungsfreiheit. Kraft EU-Recht muss es einer EU-/EWR-Muttergesellschaft möglich sein, mit ihren österreichischen Tochtergesellschaften eine steuerliche Unternehmensgruppe zu bilden.

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OGH-Entscheid: Bearbeitungsgebühr der Banken für Kredite an Konsumenten teilweise rechtswidrig

höchstgerichtliche Entscheidung aus dem 1. Quartal 2024 Klauseln in Verbraucherverträgen müssen – aufgrund einer EU-Richtlinie – dem Transparenzerfordernis entsprechen. Der OGH entschied über Kreditverträge, in welchen eine Kreditbearbeitungsgebühr von 4% des Kreditbetrages sowie zusätzlich Erhebungsspesen, Überweisungsspesen und Portokosten festgelegt waren. Bei solchen Vertragsgestaltungen ist die Kreditbearbeitungsgebühr intransparent und daher unzulässig. Die Verbraucher sind nämlich nicht in der Lage, zu überprüfen, …

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OGH-Entscheid: ImmoESt – Hauptwohnsitzbefreiung umfasst nur 1.000 m2 Boden

höchstgerichtliche Entscheidung aus dem 1. Quartal 2024 Ein Ehepaar verkaufte seinen Hauptwohnsitz, ein repräsentatives Eigenheim mit 3.637 m² Garten. Von der ImmoESt befreit sind das Gebäude und nur 1.000 m² Grund. Im Rahmen einer Durchschnittsbetrachtung ist nämlich ein Bauplatz im Ausmaß von 1.000 m² typischerweise als ausreichend anzusehen, zumal Grund und Boden begrenzt sind und Bauplätze mit zunehmender Bebauung tendenziell kleiner werden.

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OGH-Entscheid: Angemessenheit Elektroauto nur €33.333

höchstgerichtliche Entscheidung aus dem 1. Quartal 2024 Die einkommensteuerliche Angemessenheitsgrenze für Anschaffungskosten von Pkw und Kombi beträgt zwar € 40.000. Diese Grenze versteht sich jedoch inklusive Umsatzsteuer. Kann daher für ein Elektroauto der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden, sind nur noch € 33.333 (also der Nettobetrag) als einkommensteuerlich angemessen anzusehen.

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Das war's wieder für heute. Wir hoffen, es war Interessantes für Sie dabei.
Bis zum nächsten Mal!
Harald Huemer & Team

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