{"id":6126,"date":"2026-09-17T06:00:36","date_gmt":"2026-09-17T04:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/?p=6126"},"modified":"2026-09-29T10:58:00","modified_gmt":"2026-09-29T08:58:00","slug":"termin-30-9-2026-was-alles-bis-dahin-erledigt-sein-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/2026\/09\/17\/termin-30-9-2026-was-alles-bis-dahin-erledigt-sein-sollte\/","title":{"rendered":"Termin 30.9.2026 &#8211; was alles bis dahin erledigt sein sollte"},"content":{"rendered":"<p>Damit Sie keine Fristen und wichtige Termine im September \u00fcbersehen, haben wir f\u00fcr Sie folgende \u00dcbersicht zusammengestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>F\u00e4lligkeit bis 30. SEPTEMBER 2026<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<h4><strong>R\u00fcckwirkende Umgr\u00fcndungsvorg\u00e4nge<\/strong><\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um in den Genuss des Umgr\u00fcndungssteuerrechts zu kommen, sind r\u00fcckwirkende Umgr\u00fcndungen zum Stichtag 31.12.2025 bis sp\u00e4testens 30.9.2026 beim Firmenbuch bzw. beim zust\u00e4ndigen Finanzamt anzumelden.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h4><strong>Letzte M\u00f6glichkeit der (elektronischen) Antragstellung auf Vorsteuererstattung von in anderen EU-L\u00e4ndern angefallenen Vorsteuern<\/strong><\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Erstattungszeitraum umfasst mindestens drei Monate und maximal ein Kalenderjahr. Zu beachten sind die <strong>Mindesterstattungsbetr\u00e4ge<\/strong> (<strong>\u20ac\u00a050 <\/strong>im Kalenderjahr<strong>, \u20ac\u00a0400 <\/strong>im Quartal). Bitte informieren Sie sich vorher \u00fcber die im jeweiligen Land geltenden Bestimmungen f\u00fcr einen Vorsteuerabzug. So sind beispielsweise in vielen EU-Mitgliedstaaten Verpflegungskosten, Bewirtungsaufwand, Hotelkosten und PKW-Aufwendungen vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen und daher auch nicht erstattungsf\u00e4hig. Die Antragstellung hat zwingend \u00fcber FinanzOnline zu erfolgen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h4><strong>Vermeidung von 3,53 % Anspruchszinsen f\u00fcr Steuernachzahlungen 2025 <\/strong><\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit Wirkung ab 1. Oktober 2026 kommt es f\u00fcr Nachzahlungen aus der Einkommen- und K\u00f6rperschaftsteuernachzahlung betreffend das Jahr 2025 zur Verrechnung von Anspruchszinsen von <strong>3,53\u00a0%. <\/strong>Allerdings besteht die M\u00f6glichkeit, durch eine <strong>freiwillige Anzahlung<\/strong> in H\u00f6he der zu erwartenden Steuernachzahlung f\u00fcr 2025, diese Zinsenvorschreibung zu verhindern. <strong>Anspruchszinsen unter \u20ac\u00a0 50 werden nicht vorgeschrieben (Freigrenze).<\/strong> Bei Guthaben aus der Veranlagung 2025 (auch aus der Umsatzsteuerveranlagung) werden Anspruchszinsen gutgeschrieben.<\/p>\n<blockquote><p><strong>HINWEIS:<\/strong> Die vom Finanzamt bescheidm\u00e4\u00dfig verh\u00e4ngten Zinsen stellen keine Betriebsausgabe dar. Bankzinsen k\u00f6nnen als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Sollte daher eine rechtzeitige freiwillige Anzahlung aus Liquidit\u00e4tsgr\u00fcnden nicht m\u00f6glich sein, ist eine Kreditfinanzierung vorzuziehen. Ergibt die Umsatzsteuerjahreserkl\u00e4rung eine USt-Restschuld, sollte zur Vermeidung von finanzstrafrechtlichen Problemen umgehend der Nachzahlungsbetrag entrichtet werden, jedenfalls aber binnen Monatsfrist ab Einreichung der Jahreserkl\u00e4rung (= konkludente Selbstanzeige).<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>\n<h4><strong>Herabsetzung der Einkommen- und K\u00f6rperschaftsteuervorauszahlungen 2026 beantragen<\/strong><\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bis zum 30.9.2026 besteht die M\u00f6glichkeit, die Vorauszahlungen an Einkommen- sowie K\u00f6rperschaftsteuer f\u00fcr das laufende Jahr herabsetzen zu lassen. Als Begr\u00fcndung empfiehlt sich, eine Prognoserechnung mit ausf\u00fchrlicher Erl\u00e4uterung der wirtschaftlichen Entwicklung vorzulegen. Mit einer entsprechenden Anpassung ist sp\u00e4testens bis zur F\u00e4lligkeit des Vorauszahlungstermins am 15.11.2026 zu rechnen. Eine R\u00fcckzahlung aller bis dahin get\u00e4tigten (erh\u00f6hten) Vorauszahlungen f\u00fcr 2026 ist m\u00f6glich.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h4><strong>Firmenbuch &#8211; Offenlegung des Jahresabschlusses 31.12.2025<\/strong><\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die offenzulegenden Unterlagen betreffend Jahres- und Konzernabschluss mit Bilanzstichtag 31.12.2025 m\u00fcssen bis sp\u00e4testens <strong>Mittwoch, den 30.9.2026 beim Firmenbuchgericht<\/strong> im strukturierten XML-Format eingelangt sein. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer\/Vorstandsmitglieder <strong>\u00f6sterreichischer Zweigniederlassungen von ausl\u00e4ndischen Kapitalgesellschaften<\/strong> haben ebenfalls die Unterlagen der Hauptgesellschaft in deutscher oder englischer Sprache offenzulegen. Seit 1.7.2026 sind weitere Melde- und Berichtspflichten durch die Einf\u00fchrung des NaBeG zu erf\u00fcllen. Idealerweise geschieht dies gemeinsam mit der Offenlegung von Jahres- und Konzernjahresabschluss im strukturierten XML-Format.<\/p>\n<p>Auf die Verh\u00e4ngung von Zwangsstrafen seitens des Firmenbuchgerichts bei versp\u00e4teter oder unvollst\u00e4ndiger Offenlegung sei gesondert hingewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit Sie keine Fristen und wichtige Termine im September \u00fcbersehen, haben wir f\u00fcr Sie folgende \u00dcbersicht zusammengestellt. &nbsp; F\u00e4lligkeit bis 30. 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