{"id":3635,"date":"2022-06-27T11:13:31","date_gmt":"2022-06-27T10:13:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/?p=3635"},"modified":"2022-06-27T11:13:31","modified_gmt":"2022-06-27T10:13:31","slug":"termine-juni-bis-september-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/2022\/06\/27\/termine-juni-bis-september-2022\/","title":{"rendered":"Termine Juni bis September 2022"},"content":{"rendered":"<p>Um keine Fristen zwischen Ende Juni und Ende September 2022 zu vers\u00e4umen, empfiehlt sich ein Blick auf die folge\u00adnde Termin\u00fcbersicht.<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/icon-0630.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2558 alignleft\" src=\"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/icon-0630-150x150.png\" alt=\"\" width=\"84\" height=\"84\" srcset=\"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/icon-0630-150x150.png 150w, https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/icon-0630.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 84px) 100vw, 84px\" \/><\/a>Termin 30.6.2022<\/h2>\n<ul>\n<li><strong><u>Vorsteuerr\u00fcckerstattung aus Drittstaaten<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Erstattung von Vorsteuerbetr\u00e4gen des Jahres 2021 aus Nicht-EU-Staaten endet bereits am <strong>30.6.2022 <\/strong>(Achtung: Ausschlussfrist, dh es ist keine Verl\u00e4ngerung m\u00f6glich).<strong> Sp\u00e4testens<\/strong> bis dahin m\u00fcssen die Antr\u00e4ge f\u00fcr die betreffenden L\u00e4nder vollst\u00e4ndig bei der jeweils zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde <strong>eingelangt<\/strong> sein! Da die Antr\u00e4ge auf dem <strong>Postweg<\/strong> zu \u00fcbermitteln sind, m\u00fcssen die Unterlagen rechtzeitig abgeschickt werden. \u00a0Die Antr\u00e4ge f\u00fcr die Schweiz sind \u00fcber einen lokalen steuerlichen Vertreter einzubringen. Dem Antrag sind <strong>s\u00e4mtliche Originalrechnungen sowie eine Unternehmerbescheinigung im Original<\/strong> beizuf\u00fcgen. Denken Sie daran, Kopien f\u00fcr Ihre Unterlagen anzufertigen. In \u00d6sterreich ist f\u00fcr die Vorsteuerr\u00fcckerstattung an Drittlandsunternehmer das <strong>Finanzamt \u00d6sterreich, Dienststelle Graz-Stadt<\/strong>, zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong><u>Vorsteuerr\u00fcckerstattung aus Gro\u00dfbritannien<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Gro\u00dfbritannien gilt seit dem BREXIT als Drittland. Allerdings weicht der Verg\u00fctungszeitraum vom Kalenderjahr ab. Nach den nationalen britischen Regeln muss die Vorsteuerr\u00fcckerstattung auf Basis des sogenannten \u201eprescribed year\u201c, das vom 1.Juli eines Jahres bis zum 30.Juni des Folgejahres dauert, innerhalb von <strong>sechs Monaten nach Ende des Zeitraums <\/strong>eingebracht werden. F\u00fcr die Erstattung der <strong>Vorsteuerbetr\u00e4ge aus dem Zeitraum 1.7.2021 bis 30.6.2022 <\/strong>sind die <strong>Verg\u00fctungsantr\u00e4ge bis sp\u00e4testens 31.12.2022<\/strong> einzubringen. F\u00fcr die <strong>erste Jahresh\u00e4lfte 2021 ist kein Antrag mehr m\u00f6glich<\/strong>. Auch hier sind die Rechnungen, Importbelege und eine g\u00fcltige Unternehmerbescheinigung im Original auf dem Postweg zu \u00fcbermitteln. Voraussetzung ist, dass der Erstattungsbetrag <strong>mindestens 130 britische Pfund<\/strong> f\u00fcr drei Monate bzw 16 britische Pfund f\u00fcr den 12 Monate umfassenden Zeitraum \u00fcberschreitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong><u>Homeoffice-Regelung mit Deutschland und Italien endet<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>W\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie wurde die Arbeit oftmals im Homeoffice erledigt. Eine Konsultationsvereinbarung mit Deutschland sah vor, dass sich dadurch nichts an der Besteuerung im Arbeitgeberstaat \u00e4nderte. Diese Sonderregelung l\u00e4uft mit 30.6.2022 aus. Ab Juli 2022 gelten wieder die allgemeinen Regeln des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA). Das bedeutet f\u00fcr jene, die in einem Staat wohnen (zB \u00d6sterreich) und in einem anderen Staat (also Deutschland) als Dienstnehmer des (deutschen) Arbeitgebers arbeiten, die Lohnsteuer im T\u00e4tigkeitsstaat abzuf\u00fchren ist. F\u00fcr Homeoffice-Tage darf nach den allgemeinen Grunds\u00e4tzen \u00a0der T\u00e4tigkeitsstaat \u2013 diesmal nun der Ans\u00e4ssigkeitsstaat (zB \u00d6sterreich) \u2013 die Lohnsteuer erheben. \u00a0Die <strong>Arbeitszeit ist somit nach Tagen im Homeoffice und im Arbeitgeberstaat aufzuteilen.<\/strong> Sobald man im Wohnsitzstaat einen wesentlichen Teil seiner T\u00e4tigkeit (mind 25% der Arbeitszeit) verbringt, unterliegt man der Sozialversicherung des Wohnsitzstaates. Das w\u00e4re beispielsweise ab zwei Homeoffice-Tagen pro Woche der Fall.<\/p>\n<p>F\u00fcr <strong>Grenzg\u00e4nger<\/strong> nach DBA-Deutschland gilt eine Sonderregelung. Personen, die ihren Wohnsitz in \u00d6sterreich und ihren Arbeitsplatz in Deutschland (bzw umgekehrt) haben und t\u00e4glich zur\u00fcckkehren, werden als Grenzg\u00e4nger bezeichnet. Das gilt f\u00fcr eine Zone von 30 km Luftlinie beidseitig der Grenze. Diese sind im Ans\u00e4ssigkeitsstaat steuerpflichtig, soweit sie an maximal 45 Arbeitstagen pro Jahr nicht an ihren Wohnsitz zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ACHTUNG<\/strong>: Homeoffice-Tage gelten als \u201eNichtr\u00fcckkehrtage\u201c. Daher sind Homeoffice-Tage von nicht mehr als 45 Tagen mit der Grenzg\u00e4ngerregelung vereinbar. Bis 30.6.2022 gelten pandemiebedingte Homeoffice-Tage nicht als \u201eNichtr\u00fcckkehrtage\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><u>Verl\u00e4ngerte Antragsfristen f\u00fcr Fixkostenzuschuss 800.000 und Verlustersatz enden<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bis zum 30.6.2022 kann von Unternehmen, die einen Vorschuss auf den FKZ 800.000 beantragt haben, noch der endg\u00fcltige Antrag eingebracht werden.<\/p>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Einbringung des Antrages f\u00fcr die zweite Tranche auf einen FKZ 800.000 oder Verlustersatz, sofern ein Antrag auf die erste Tranche gestellt wurde, endet ebenfalls am 30.6.2022.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><strong><a href=\"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/icon-0930.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2776 alignleft\" src=\"https:\/\/www.stb-huemer.at\/stb\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/icon-0930-150x150.png\" alt=\"\" width=\"91\" height=\"91\" \/><\/a>Termin 30.9.2022<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li><strong><u>Vorsteuerr\u00fcckerstattung aus EU-Staaten <\/u><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Erstattung von Vorsteuern des Jahres 2021 aus <strong>EU-Mitgliedsstaaten<\/strong> endet die Frist am <strong>30.9.2022<\/strong>. Die Antr\u00e4ge sind \u00fcber <strong>FinanzOnline<\/strong> einzureichen. Dabei gilt es, die Vorsteuerabzugsf\u00e4higkeit nach den im jeweiligen EU-Mitgliedsstaat geltenden Regelungen zu beachten. Grunds\u00e4tzlich sind <strong>Rechnungen<\/strong> mit einer Bemessungsgrundlage von mind \u20ac 1.000 bzw Tankbelege \u00fcber \u20ac 250 einzuscannen und dem Antrag als <strong>PDF-File<\/strong> beizuf\u00fcgen. Beachten Sie die maximale Datengr\u00f6\u00dfe bei Einreichung \u00fcber FinanzOnline von 5 MB und 40 Belegen je Antrag.<\/p>\n<p>Unterj\u00e4hrig gestellte Antr\u00e4ge m\u00fcssen Vorsteuern von <strong>zumindest \u20ac<\/strong> <strong>400 <\/strong>umfassen. Bezieht sich ein Antrag auf ein <strong>ganzes Kalenderjahr<\/strong> bzw auf den letzten Zeitraum eines Kalenderjahres, so m\u00fcssen die Erstattungsbetr\u00e4ge <strong>zumindest \u20ac\u00a050 <\/strong>betragen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Zuge der Bearbeitung der Antr\u00e4ge durch die ausl\u00e4ndischen Finanzbeh\u00f6rden kommt es oft zu <strong>R\u00fcckfragen oder erg\u00e4nzenden Unterlagenanforderungen, wof\u00fcr eine Nachfrist von einem Monat<\/strong> einger\u00e4umt wird. Bei Nichteinhaltung dieser Nachfrist reagieren die ausl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden h\u00e4ufig mit einer Ablehnung der eingereichten Antr\u00e4ge mit der Begr\u00fcndung, dass die Frist f\u00fcr die Nachreichung der Unterlagen nicht eingehalten wurde. Der <strong>EuGH<\/strong> stellt dazu klar, dass es sich bei der <strong>Frist f\u00fcr die Beantwortung allf\u00e4lliger R\u00fcckfragen um keine Ausschlussfrist handelt<\/strong>. Dies bedeutet, dass bei Nichteinhaltung der Nachfrist die Finanzbeh\u00f6rde nicht berechtigt ist, die zugrundeliegenden Vorsteuererstattungsantr\u00e4ge endg\u00fcltig abzulehnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong><u>Frist f\u00fcr den Jahresabschluss 2021 vom 30.9. 2022 auf 31.12.2022 verl\u00e4ngert<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kapitalgesellschaften<\/strong> und \u201ekapitalistische Personengesellschaften\u201c (zB GmbH &amp; Co KG), bei denen keine nat\u00fcrliche Person als unbeschr\u00e4nkt haftender Komplement\u00e4r fungiert, sind verpflichtet, ihren Jahres-\/Konzernabschluss sp\u00e4testens f\u00fcnf Monate nach dem Bilanzstichtag aufzustellen und sp\u00e4testens nach neun Monaten an das Firmenbuchgericht zu \u00fcbermitteln. Auf Initiative der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftspr\u00fcfer konnten die Aufstellungs- und Offenlegungsfristen f\u00fcr den Jahresabschluss zum 31.12.2021 erneut um drei Monate verl\u00e4ngert werden. F\u00fcr die folgenden Bilanzstichtage gelten Einschleifregelungen. Eine \u00dcbernahme ins Dauerrecht ist in Diskussion.<\/p>\n<p>F\u00fcr die \u00dcbermittlung von Jahresabschl\u00fcssen gilt nach der aktuellen Verordnung \u00fcber den elektronischen Rechtsverkehr, dass Jahresabschl\u00fcsse grunds\u00e4tzlich in strukturierter Form an das Firmenbuch zu \u00fcbermitteln sind. Dies erfolgt in der Regel mittels XML-Datei \u00fcber FinanzOnline.<\/p>\n<p>F\u00fcr <strong>Kleinstkapitalgesellschaften<\/strong> und kleine Kapitalgesellschaften steht auf der Webseite des BMJ ein ausf\u00fcllbares Webformular zur Verf\u00fcgung, das ebenfalls die n\u00f6tige XML-Datei als Basis des Formblattes erzeugt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Detail ergeben sich daher folgende Fristen:<\/p>\n<table width=\"527\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"104\">&nbsp;<\/td>\n<td width=\"110\">normal<\/td>\n<td width=\"104\">Verl\u00e4ngerung<\/td>\n<td width=\"104\">normal<\/td>\n<td width=\"104\">Verl\u00e4ngerung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\"><strong>Bilanzstichtag<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"214\"><strong>Aufstellung<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"208\"><strong>Offenlegung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">31.12.2021<\/td>\n<td width=\"110\">31.5.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.9.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.09.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.12.2022<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">31.1.2022<\/td>\n<td width=\"110\">30.6.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.9.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.10.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.12.2022<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">28.2.2022<\/td>\n<td width=\"110\">31.7.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.9.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.11.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.12.2022<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">31.3.2022<\/td>\n<td width=\"110\">31.8.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.9.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.12.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.12.2022<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">30.4.2022<\/td>\n<td width=\"110\">30.9.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.9.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.1.2023<\/td>\n<td width=\"104\">31.1.2023<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">31.5.2022<\/td>\n<td width=\"110\">31.10.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.10.2022<\/td>\n<td width=\"104\">28.2.2023<\/td>\n<td width=\"104\">28.2.2023<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">30.6.2022<\/td>\n<td width=\"110\">30.11.2022<\/td>\n<td width=\"104\">30.11.2022<\/td>\n<td width=\"104\">31.3.2023<\/td>\n<td width=\"104\">31.3.2023<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um keine Fristen zwischen Ende Juni und Ende September 2022 zu vers\u00e4umen, empfiehlt sich ein Blick auf die folge\u00adnde Termin\u00fcbersicht. 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